Story

Um’s gleich vorweg zu sagen: der Story-Mode ist ein PITA, aber man ist auch in einer Stunde gut durch. Dabei ist es nicht mal besonders schwierig, sondern eigentlich nur besonders langatmig.

auferstandener Lich

Haut zwischendurch ziemlich üble Attacken raus, die auch mal onehitten können. Zur Sicherheit aus der Distanz machen, ansonsten immer schnell wieder vollheilen.

aufgedunsener Kriecher

An sich ist der Dicke nicht sonderlich kompliziert, lässt aber schon Vorahnungen an Lupi aufkommen, denn er frisst die Raupen, die er herbeiruft, und erhält dadurch ebenfalls einen stackenden Buff. Also schnell die Raupen legen, wann immer sie erscheinen.

Unterweg stößt man auf »Augen von Orr«, die ziemlich garstig sind. Möglichst out of Range mit Distanzwaffen erledigen.

Auferstandener Ritter

Warum in GW2 »Ritter« immer Flügel haben und in der Luft schwirren, weiß lediglich der Schinder. Dieser Gargoyle nervt vornehmlich durch die hohe Rate an verfehlten Schlägen, die spawnenden Adds stellen keine große Belastung dar.

Nun geht’s auf das Luftschiff, möge es auf ewig verflucht und vermaledeit sein. Auf der ersten Fahrt passiert noch nichts Dolles. Man fliegt irgendwann an ein paar dieser orrianischen steinwerfenden Riesen vorbei; alles, was man da tun kann, ist, die Kanonen auf der rechten Seite immer das Schild (Skill 2) abfeuern zu lassen, damit die Kugeln daran zurückgeworfen werden. Gleichzeitig spawnen ein paar leichtfallende Adds an Bord.

Nach diesem langwierigen Geplänkel schwebt am Bug des Luftschiffes ein Gyrokopter, den es zu betreten gilt. Er bringt uns auf die Insel des nächsten Events.

Mund des Zhaitan

Hier gilt es, die Türme zu zerfasern. Diese werden meist von ein paar Augen und Adds bewacht. Letztere spawnen nach, solange der Turm steht. Jeden dieser Türme kann man von der Hinterseite zerstören, ohne in Reichweite der Augen zu kommen. Also kümmern sich vielleicht zwei Spieler um den Turm, während die übrigen die Adds zu kiten versuchen. (Im Video fehlt der erste Turm, da dort drei Leute tot am Boden liegen, während der Rest kitet und rezzt. Da ich einer der liegenden war, ist es relativ unspektakulär, dabei zuzusehen. Allerdings kann man an den übrigen zwei Türmen die Methode doch sehr gut erkennen, die auch beim ersten Turm funktioniert.)

Sind dann alle Türme erledigt, tritt der Mund Zhaitans in Aktion. Die auf dem Boden liegenden Flammenkugeln verursachen allerdings bei normalem Equip weniger Schaden, so dass man sie eigentlich besser liegen lassen kann. Ansonsten ist die Fertigkeit »stiehlt Segen« des Bosses noch interessant. Ob man deswegen auf Segen verzichtet, sollte man sich vorher überlegen. Wir haben’s nicht getan und sind eigentlich ganz gut durchgekommen.

Zurück auf dem Luftschiff – möge es für ewig in der Hölle verrotten – ist man die nächsten Minuten damit beschäftigt, leicht umfallende spawnende Adds zu legen und anschließend durch die Gegend zu fahren.

Ogravros der Mondtod

Nun schickt Zhaitan Drachen auf das Luftschiff los. Diese schnoddern einerseits das Deck mit Gift und Gegnern voll, andererseits posieren sie vor den Kanonen und laden zum Abknallen ein. Drei schwachbrüstige Geschöpfe schnappen sich dementsprechend die Kanonen und beackern den Drachen, während die übrigen beiden die Adds an Deck zerrupfen.

Fafnarin der Herzmörder und Horrogos der Seelenbrecher

Schließt sich nahtlos an das vorige Event an und es ist genau das gleiche, nur dass es nun zwei Flugenten sind. Vorrangig dafür sorgen, dass die drei Kanonen auf der korrekten Seite besetzt sind und auch die ganze Zeit Schaden machen.

Zhaitan

Man steigt nun auf ein anderes Luftschiff – möge jede einzelne Holzplanke im Blut des Erbauers getränkt werden – um, und klatscht ein paar wirklich leichte Mobs um, während Zojja an der Waffe gegen Zhaitan bastelt.

Kaum ist das Ding fertig, kommt er auch angeflogen und bekommt einen Klapps auf den Hintern, worauf er sich hilfesuchend an einen Felsen klammert. Wir reichen ihm die Hand, retten ihn, trinken ein Tässchen Tee und gehen dann frohen Mutes nach Hause.

Man darf sich nicht zuviel vom »letzten großen Kampf« erwarten, er ist tatsächlich nahezu nicht-existent. Es geht vornehmlich darum, die Geschichte (vorerst) abzuschließen in einer optisch eindrucksvollen Schlacht, als den Kampf besonders schwer und kompliziert zu gestalten.

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